Gmiadlich unterwegs: Von Richi’s Weinkeller nach Mikulov
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Gmiadlich unterwegs: Von Richi’s Weinkeller nach Mikulov
Manchmal braucht es keinen großen Anlass – nur einen Treffpunkt, ein Ziel und gute Straßen dazwischen. Diese Ausfahrt begann bei Richi’s Weinkeller in Gerasdorf bei Wien – und führte uns ohne Autobahn über das Weinviertel nach Mikulov (CZ). Zwei Stopps, gutes Essen, entspannter Gruppenspirit.
Auf einen Blick
- Start: Richi’s Weinkeller (Gerasdorf bei Wien)
- Ziel: Mikulov (CZ)
- Stil: gmiadlich, zusammen, ohne Autobahn
- Stopps: 2 (Aussicht/kurze Pause + Essen in Mikulov)
Der Start: Weinviertel statt Autobahn
Nach einer kurzen Besprechung war klar: Autobahn kommt nicht infrage. Stattdessen ging es gemütlich hinaus ins Weinviertel – über Pillichsdorf, Großengersdorf und Poysdorf. Sanfte Kurven, weite Felder, wenig Verkehr. Genau die Art von Strecke, bei der man ankommt, ohne schon müde zu sein.
Die Gruppe war bunt gemischt: Café Racer, Reiseenduro, Tourer, 125er. Das Tempo entsprechend angepasst – ruhig, gleichmäßig, zusammen.
1. Stopp: Aussicht & Durchatmen bei Falkenstein
Der erste Halt führte uns in die Gegend rund um Falkenstein. Nicht wegen eines großen Programms, sondern weil sich dort eine Pause einfach anbietet: Helm ab, trinken, Blick über die Weingärten.
Zeit, um wieder einmal festzustellen, dass Motorradfahren nicht vom Gasgriff lebt, sondern von Momenten wie diesen.
Weiter Richtung Grenze: Kurven, die fließen
Von Falkenstein ging es weiter Richtung Kleinhaugsdorf und schließlich über einen kleinen Grenzübergang nach Tschechien. Die Straßen wurden enger, leicht hügelig – Kurven, die sich einfach gut fahren lassen.
Kein Drängeln, kein Überholen – einfach flüssiges Fahren in der Gruppe.
2. Stopp: Mittagessen in Mikulov
In Mikulov angekommen, parkten wir etwas außerhalb des Zentrums und spazierten die letzten Meter. Mittagessen in einer kleinen tschechischen Gastwirtschaft: bodenständig, gut, ohne Schnickschnack.
Danach noch ein kurzer Rundgang durch die Stadt – ein Blick hinauf zum Schloss, ein paar Fotos.
Rückfahrt: Andere Linien, gleicher Geist
Für den Rückweg wählten wir eine leicht versetzte Route über Drasenhofen und wieder hinein ins Weinviertel. Die Sonne stand bereits tiefer, das Licht wurde weicher – und das Tempo automatisch ruhiger.
Zurück in Gerasdorf löste sich die Gruppe langsam auf. Kein großes Finale – nur zufriedene Gesichter und dieses Gefühl, das bleibt, wenn alles gepasst hat.
Fazit
- Keine Autobahn.
- Keine Eile.
- Gute Straßen, zwei Pausen, gemeinsames Fahren.
Genau so stellen wir uns eine gmiadliche Ausfahrt vor.
Lust mitzufahren?
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